
Garten neu anlegen
Ein Garten entsteht nicht an einem Wochenende. Zwischen dem ersten Aufmaß und dem fertig eingewachsenen Beet liegen meist zwei Jahre — und mehrere Betriebe, die aufeinander warten müssen: Wer Leitungen für die Bewässerung verlegt, muss vor dem Pflasterer da sein. Wer Rollrasen bestellt, sollte wissen, wann der Boden fertig ist. Genau daran scheitern die meisten Gartenprojekte nicht am Geld, sondern an der Reihenfolge. Diese Seite zeigt, was dazugehört, was es ungefähr kostet und in welcher Abfolge es sinnvoll ist. Am Ende kannst du dein Vorhaben beschreiben — Bundleo stellt daraus einen Vorschlag aus Betrieben in deiner Nähe zusammen.
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Bundle zusammenstellenSo gehst du dein Vorhaben an
- Bestandsaufnahme: Was bleibt, was muss weg, wie ist der Boden beschaffen Planung und Aufmaß — Flächen, Höhen, Leitungswege festlegen Rückbau und Erdarbeiten: alter Belag raus, Boden vorbereiten Leitungen verlegen: Bewässerung, Strom für Beleuchtung, Entwässerung Wege und Terrasse: Unterbau, Pflaster oder Platten Pflanzung: Bäume und Hecken zuerst, Stauden und Rasen zuletzt Bewässerung anschließen und einregeln Erstpflege im ersten Jahr — die kritischste Phase
Häufige Fragen
Was kostet es, einen Garten neu anzulegen?
Als grobe Orientierung: 80 bis 150 € pro Quadratmeter für eine einfache Neuanlage mit Rasen, Wegen und Bepflanzung. Bei 200 m² sind das 16.000 bis 30.000 €. Der Preis hängt vor allem an drei Dingen: dem Anteil befestigter Flächen (Pflaster kostet ein Vielfaches von Rasen), der Zugänglichkeit für Maschinen und dem Bodenaushub. Ein Hanggrundstück oder ein Garten, der nur durchs Haus erreichbar ist, kann den Preis verdoppeln. Wer selbst pflanzt und nur Erdarbeiten und Wege vergibt, kommt deutlich günstiger weg — das ist der Teil, der Maschinen braucht.
In welcher Reihenfolge geht man vor?
Von unten nach oben und von grob nach fein. Erst Rückbau und Erdarbeiten, dann alle Leitungen, dann befestigte Flächen, zuletzt Pflanzen und Rasen. Der häufigste teure Fehler ist, die Bewässerung zu vergessen, bis das Pflaster liegt. Dann muss aufgenommen werden, was gerade fertig geworden ist. Bäume und Hecken werden vor Stauden gepflanzt: Sie brauchen die größten Löcher, und die Maschinen dafür sollen nicht über frische Beete fahren.
Wann ist die beste Zeit?
Erdarbeiten und Wege gehen fast das ganze Jahr, außer bei Frost. Für Pflanzen ist der Herbst die beste Zeit — der Boden ist warm, es regnet, und die Wurzeln wachsen bis zum Winter an. Rollrasen dagegen braucht Wasser: April bis Juni oder September. Im Hochsommer verlegt, muss er wochenlang täglich gewässert werden. Praktisch heißt das: Planung im Winter, Bauarbeiten im Frühjahr, Bepflanzung im Herbst.
Brauche ich eine Genehmigung?
Für den Garten selbst meist nicht. Genehmigungspflichtig können sein: Stützmauern ab einer bestimmten Höhe, Gartenhäuser ab einer bestimmten Grundfläche, Teiche ab einem bestimmten Volumen und das Fällen größerer Bäume. Die Grenzwerte unterscheiden sich je Bundesland und teils je Gemeinde — beim Bauamt oder Grünflächenamt nachfragen kostet nichts. Wichtig außerdem: Grenzabstände für Bäume und Hecken sind im Nachbarrecht der Länder geregelt. Wer zu dicht pflanzt, muss unter Umständen Jahre später wieder roden.
Was übernimmt ein Gartenbaubetrieb, was kann ich selbst machen?
Sinnvoll vergeben: Erdarbeiten, Entwässerung, der Unterbau von Wegen und Terrasse. Dort entscheidet die Ausführung darüber, ob in drei Jahren alles absackt — und es braucht Maschinen, die sich für ein einzelnes Projekt nicht mieten lohnen. Gut selbst machbar: Pflanzen setzen, Rasen säen, Beete anlegen, Mulchen. Das kostet Zeit, aber wenig Können. Dazwischen liegt die Bewässerung. Die Verlegung ist einfach, die Auslegung nicht — zu wenig Druck, und die hintersten Sprenger drehen sich nicht.
Wie lange dauert es, bis der Garten fertig aussieht?
Die Bauarbeiten dauern bei einem mittleren Garten zwei bis vier Wochen. Bis er aussieht wie geplant, vergehen zwei bis drei Jahre. Stauden brauchen die berühmten drei Jahre: schlafen, kriechen, springen. Hecken schließen sich je nach Pflanzabstand nach zwei bis vier Jahren. Wer sofort Wirkung will, zahlt dafür — größere Pflanzware kostet ein Vielfaches und wächst schlechter an.